DR. KELLER und Beschichtung

Investieren Sie in eine PUR-Kaschieranlage vom Spezialisten HOMAG

So kaschieren Sie Holzoberflächen professionell, effektiv und zuverlässig

Bedienen Sie modernste Trends selbst mit einer Kaschieranlage von HOMAG, die beispielsweise Möbeloberflächen perfekt so beschichtet, dass sie seidenmatt, strukturiert oder hochglänzend erscheinen. Dank der speziellen Kaschiertechnik ist eine Kaschieranlage von HOMAG in der Lage, Holzwerkstoffplatten mit einer dekorativen Veredelung mit Furnier und HPL zu kaschieren. Denn aufgrund des leistungsfähigen, flexiblen und prozesssicheren Beschichtungsverfahrens ist eine PUR-Kaschieranlage bestens geeignet für Blattware, Furnier und HPL. Die Kaschieranlage von HOMAG ist ein echter Fortschritt: Der Einsatz von Hotmelt-Klebstoffen und hier besonders der reaktive PUR-Kleber löst ganze Generationen von Klebstoffen wie den PVAC ab. Gerne informieren Sie unsere Fachberater über die Einsatzmöglichkeiten der HOMAG Kaschier-Technik – nehmen Sie daher einfach mit uns Kontakt auf.

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Beschichten mit DR. KELLER

Die HOMAG-Kaschieranlage in der Praxis:

Um Ihnen einen Eindruck von der Arbeitsweise dieser Kaschieranlage zu geben, beschreiben wir Ihnen nachstehend einen vollautomatischen PUR Kaschierablauf, den wir mit HOMAG bei einem unserer Kunden so realisiert haben.

Ausrichtung des Plattenstapels im Portalbeschicker

Durch einen Portalbeschicker der Firma HOMAG Automation wird der gesamte Plattenstapel zentrisch ausgerichtet, sodass eine saubere Zuführung zur Kaschieranlage gewährleistet ist. Bei der Produktion mit Blattware wird von einer Taktzahl von drei Teilen pro Minute ausgegangen. Die Rohplatten (MDF-Platten, Span- Tischlerplatten) werden bei der Traverse mittels Sauger und Vereinzelungsstation für Dünnteile (6 mm) mit einer separaten Einheit getrennt, die in der Saugtraverse untergebracht ist.

Leimauftrag und automatische Deckzuführung

Nach dem Zuführen der Werkstücke zur Einlaufrollenbahn, werden diese am Einlauf der Kaschiermaschine doppelseitig mit einer Rotationsbürste und anschließend mit einer Wandres-Einheit doppelseitig gereinigt und ohne Stopp der Werkstückvorwärmung zugeführt. Hier werden die Werkstücke einseitig von oben durch eine Leimauftragsmaschine mit gummierter Walze mit PUR-Klebstoff benetzt. Die Leimauftragsmaschine wird mittels einer Fassschmelzanlage (200k g) versorgt. Die Leimauftragsmenge wird exakt überwacht und eingestellt.

Parallel rüstet sich die automatische Blattwarenzuführung (Furnier oder HPL) und vereinzelt die bereits vom Kunden kommissionierten Decks (Blattware), reinigt diese doppeltseitig und führt diese in die Warteposition an die Rampe vor dem Kalander zu. Zu beachten ist hier, dass der Stapel mit den Decks in der richtigen Reihenfolge zugeführt wird. Das nun bereits beleimte Werkstück wird unterhalb der Blattzuführung transportiert.

Beschichtung mit DR. KELLER Maschinen

Funktion des Kalanders

Sobald das Werkstück vor dem Kalander an der Rampe der Blattwarenzuführung angekommen ist, wird das Deck ohne Vorschubstopp dem Werkstück zugeführt und zusammen mit dem Kalander verpresst. Während dieses Pressvorgangs wird bereits das nächste Werkstück beleimt und die Blattwarenzuführung rüstet sich für das nächste Deck vor. Der Rollenkalander besteht aus zwei unterschiedlich bestückten Walzen: Die erste Walze ist eine Stahlwalze von oben und unten. Die zweite Walze ist eine gummierte Walze von oben, da die bei biegesteifen Materialien und durch die hohen Rückstellkräfte mit einem Kalander und einem kurzen Liniendruck nicht ausreichen würde.

Abstapelung nach der Kaschierung und Vorbereitung für den 2. Durchlauf

Direkt nach dem Kalander der Kaschieranlage befindet sich eine angetriebene Transportrollenbahn, um die Werkstücke zwischen Kalander und Abstapelung komplett frei fahren zu können. Bei der Abstapelung kann die Kaschieranlage die Werkstücke mittels Wender auf einen Zwischentisch ablegen. Der Wender arbeitet mit Saugern von unten, um die frisch kaschierte Fläche nicht zu beschädigen oder zu zerstören, was maßgeblich die Qualität der Werkstücke erhöht. Vom Ablagetisch werden mittels der übergeordneten Traverse die bereits gedrehten Werkstücke abgeholt und abgestapelt, um eine einheitliche Stapelhöhe zu erreichen. Durch den Wendevorgang befindet sich die kaschierte Seite unten und die Rohseite oben. Somit sind die Werkstücke beziehungsweise der komplette Stapel für die Kaschierung der zweiten Seite vorbereitet.

Die Saugtraverse holt sich diesen Plattenstapel ab und führt die einzelnen Werkstücke mit der Rohseite in einem zweiten Umlauf in die Kaschieranlage. Nach dem zweiten Durchlauf ist der Kaschiervorgang abgeschlossen und die fertigen Teile werden mittels Stapel- und Rollenbahn ausgeschleust. Nun können die Werkstücke individuell im Kantenbereich beleimt und mit einer CNC-Maschine mit konstruktiven Bohrbildern versehen werden. Durch eine übergeordnete Steuerung und festinstallierten Videokameras, kann der Bediener jederzeit die einzelnen Fertigungsstationen überwachen und gegebenenfalls eingreifen.

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